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Spiegelungen

Das typische an Spiegelungen ist das Sichtbarmachen zuvor verborgener Seiten...

Der Gedanke sich selbst in Allem und Jedem zu spiegeln, kann in seiner Konsequenz erschreckend sein. Aber warum ist er so erschreckend? Weil es dann kein Außen mehr zu geben scheint. Weil die Konsequenz bedeutet, dass jedes Urteil, dass ich über Andere fälle meinem Urteil über mich selbst entspricht...

Was währe, wenn sich jeder Mensch in seinem Gegenüber spiegeln würde und zwar unentwegt? Würde das bedeuten, dass wenn ich jemandem begegne, alles was mir auffällt, mich selbst betreffen kann – das Ablehnende, aber auch das Bewundernswerte? Das könnte doch heißen, dass einem alle Gedanken, die man über sich selbst hegt und diese tunlichst unterdrückt, weil man sie sich selbst nicht erlauben will, sichtbar begegnen?

Es fordert eine große Portion Mut seine Umwelt mit diesen Augen zu betrachten! Nur wer zu seiner Selbsterkenntnis JA sagen will, bringt ihn auf; nur wer dazu bereit ist sich selbst  liebevoll anzuschauen, kann diese Wahrheit ertragen...

Beispiele:

  1. Empfinde ich einen alten Menschen als hässlich, so könnte dies darauf beruhen, dass ich selbst Angst davor habe im Alter hässlich zu sein.

  2. Geht mir die ‚Hutschnur hoch’ bei negativen Aussprüchen/Prognosen über eines meiner Vorhaben, so könnten dies meine stillen Befürchtungen sein, die ich durch positiv getünchte Gedanken überdeckt habe, aber noch nicht wirklich/wahrhaftig glauben kann.

  3. Höre ich ein gefälltes Urteil über eines meiner Wesenszüge, so ist es spannend diese Urteil in mir selbst zu finden. Wie reagiere ich auf das Urteil von außen? Entspricht es meiner unterdrückten Angst so zu sein? Weise ich es weit, weit von mir? Kann ich es einfach stehen lassen, ohne mir weitere Gedanken darüber machen zu müssen?

Wenn ich mich in Allem und Jedem tatsächlich spiegele, dann bedeutet dies auch, dass sich Jeder und Alles in mir spiegelt!!! Dies hat zur Konsequenz, dass Urteile von Außen gefällt, auch das Außen selbst meint und nichts mit mir zu tun haben muss!

Kann ich bereits zu mir stehen, mich von allem befreien, was meinem Selbst fremd ist? Wer dies vermag, dem fällt es ganz leicht die Urteile und Meinungen die von Außen kommen mit Gelassenheit vorüber ziehen zu lassen, oder die andere Wange hinzuhalten...

Für die Übenden sei es ein Trost, dass sie vielleicht jetzt verstehen können, warum ihnen von manchen Mitmenschen Dies, oder Das in ihren Augen grundlos nachgesagt wird...

Nochmals in aller Deutlichkeit: jeder Mensch der Deinen Weg kreuzt spiegelt sich selbst in Dir! Du entscheidest, ob Du das Urteil von Außen für Dich und Dein Inneres übernehmen willst! Sobald Du eine Resonanz verspürst, spiegelst Du Dich auch in ihm, aber erst dann...

Etwas ausführlicher bedeutet das: kommt jemand mit wüsten Beschimpfungen auf Dich zu, die Dir wenig nachvollziehbar erscheinen, meint und beschimpft diese Person sich selbst. Geht aber beispielsweise die Art und Weise der Beschimpfung unter Deine Haut (z.B. wegen der Ungerechtigkeit), dann gehst Du damit in Resonanz und die empfundene Ungerechtigkeit ist eine Spiegelung Deiner Selbst. In diesem Fall Dein Hang zu urteilen, wann etwas in Deinen Augen Gerecht, oder Ungerecht ist.

Nochmals in aller Deutlichkeit: gefällt Dir etwas an einem anderen Menschen, so ist das ebenfalls eine Deiner Spiegelungen – Du Bist das Wundervolle auch wenn es Dir noch so unmöglich erscheinen mag!!!

Etwas ausführlicher bedeutet das: begegnet Dir ein Mensch, dessen Anmutigkeit Dich anrührt, so siehst Du Deine eigene Anmut, die Du vor Dir selbst verbirgst. Du hast in der Vergangenheit ein festes Urteil über Dich gefällt und verlernt Deine Anmut zu bemerken. Inzwischen ist Dein Urteil fest wie Zement und es kommt Dir gar nicht mehr in den Sinn, eine anmutige Seite zu haben...

Kannst Du das Wunder erkennen? Die Chancen die sich Dir dadurch bieten? Du kannst Dich z.B. Deinen Ängsten stellen (Beispiel 1/2). Dich mit ihnen bewusst auseinandersetzen und ihnen danken. Danach haben sich Deine stillen Befürchtungen entweder bestätigt, oder aufgelöst – eben so, wie Du es haben willst!

Auch hast Du jetzt endlich eine Möglichkeit Deinen verborgenen Gedankenmustern auf die Schliche zu kommen (Beispiel 3). Was hältst Du wirklich von Dir? Welche Urteile hast Du über Dich selbst gesprochen? Deine Umwelt werden sie Dir deutlich zeigen und Du hast die Wahl Deine alten Urteile erneut willkommen zu heißen, oder sie durch die Sichtweise der Liebe zu ersetzen!

Ich lade Dich jetzt ein: schau Dir Deine Welt aus dieser Perspektive an, begegne Dir selbst und schenke Dir Deine Liebe JJJ

Ich Bin Brigitte und dies ist meine Wahrheit!