Mein geliebtes Wesen des grenzenlosen SEIN,
diese Botschaft will Dir helfen, Dich von dem großen Drang des
‚Richtigmachens’ zu befreien.
Du kostbarer Schatz der Ewigkeit, Deine Herzenskraft durchstrahlt
alle Ebenen der Gedanken. So viel Wunderbares und Herrliches ist Dir möglich,
aber so viel Kontrolle und so viel Angst beherrscht Dein Sein. Warum stimmst Du
diesen Gedanken so oft zu? Wo ist Dein Glaube, dass alles Seine/Ihre Ordnung
hat, wo Dein Wissen um die Liebe, die alles erfüllt? Wie viele
Erkenntnismomente brauchst Du noch, um die Vorstellung des strafenden Gottes als
Illusion anzunehmen?
Du bist ein freies, göttliches Wesen, dass in seiner Eigenschöpfung
lebt. Wozu brauchst Du den Segen, oder die Einwilligung Gottes für Dein Tun?
Mein strahlendes Herz, wisse, dass nur Du das Bedürfnis nach Strafe in Dir trägst
und ausführst. All Deine Göttlichkeit nutzt Du für dieses Tun.
Das uralte Bild vom strafenden Gott ist eine von Menschen erdachte
Vorstellung. Gott IST.
Die Wurzel der Strafe in der von Dir erlebten Welt besteht aus Deinem
schmerzhaften Erleben der tief in Dir schwelenden Schuld. Einer Schuld, die aus
Deiner vermeintlichen Trennung von Gott erwachsen ist, und sich nun in vielfältiger
Art und Weise in Deinem Leben augenscheinlich zeigt.
Durch die vermeintliche Trennung ist ein Konflikt in Deinem Geist
entstanden: „getrennt von Gott existiere ich nun“, der Dich bis heute
bewegt!
Als konfliktbeladener Geist willst Du Begrenzung haben, denn dadurch
entsteht Bewegung und Orientierung. Das ‚entfernt’ den Geist von der
Ewigkeit. Die erfundenen Bewertungssysteme sind solche Begrenzungen und dienen
als Grundlage für Schuld und Strafe, mit der Sehnsucht nach Liebe als
notwendiges Druckmittel.
Wie oft wünschst Du Dir die Bestätigung von Deinen Mitmenschen?
Warum fühlst Du Dich nur dann richtig? Stets auf der Suche nach dem richtigen
Weg, der richtigen Entscheidung und alles nur, weil Du glaubst dadurch Schmerz
und Leid zu vermeiden?
Es ist ein feierlicher Moment Deines Erlebens, wenn Du erkennst,
dass alle Attribute Deiner Erlebniswelt auf Gott ohne Einfluss sind.
Es gibt nichts in Deiner Welt, mit der Du das, was Gott ist,
beschreiben könntest. Die Ewigkeit ist ohne Richtung und Bewegung. Wo soll hier
das Richtig, oder Falsch sein?
Gott IST.
Alles beurteilen Deines Tun entfernt Dich von Gott. Dein innerer
Friede ist das Einzige, dass Dich Ihm/Ihr nahe bringt. Dieser Friede ist in Dir,
sobald Du Dich selbst annimmst.
Geliebtes Wesen, schenke Dir alles Mitgefühl dessen Du jetzt fähig
bist, denn wie kannst Du in Deiner Welt das Ewige erfassen, wenn Du umgeben bist
von Veränderung? Wie viel des Mutes brauchst Du, um in einer Welt von Angst zu
vertrauen? Woher ein Beispiel für Gott nehmen, wenn alles was Dich in Deinem
Leben umgibt, von Schuld und Strafe spricht?
Erkennst Du nun Deine Größe? Dein Ursprung liegt niemals in dieser
Welt. Du bist Teil des großen Geistes jenseits von Raum und Zeit. Deine
Sehnsucht ist alles, was Dir an Erinnerung geblieben ist. Auf Deinem Weg nach
Hause, ist sie Dir ein treuer Helfer.
Willst Du nach Hause in Dein ewiges Sein? Erinnere Dich an die Liebe
die Du bist. Was auch immer Du ausgedrückt hast, sage JA dazu. Lasse die Bedingungslosigkeit
der Liebe zu Dir selbst neu entstehen!
Ohne Dein Bewerten, oder Dein Beurteilen dessen, was Du denkst, fühlst,
sagst und tust entfällt der Kampf der Rechtfertigung, entfällt die Grundlage
Dich selbst zu bestrafen. Übe das Vertrauen in Dich und löse damit die Zweifel
auf. Lass Dich von Deiner Sehnsucht führen und nimm Deinen inneren Frieden als
die Bestätigung, die Du noch brauchst.
ICH BIN die ICH BIN