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Reflektionen

 

Mein edles und wundervolles Wesen,

so einzigartig hast Du Deine Welt gestaltet. In dieser Botschaft will ich Dir Möglichkeiten aufzeigen wie Du die Reflektionen Deiner Erlebniswelt für Deine Entwicklung zur Einheit nutzen kannst.

Bist Du bereit Dir selbst zu begegnen? Hast Du schon entschieden Dich ernst zu nehmen und kennen lernen zu wollen? Dann kann Dir diese Botschaft eine hilfreiche Hand sein.

Die Reflektionen sind wie Dein Spiegelbild. Ohne Spiegel/Spiegelung wüsstest Du nicht, wie z.B. Dein Gesicht aussieht. Genauso verhält es sich mit den unterdrückten Teilen Deiner Persönlichkeit. Sie sind außerhalb Deiner bewussten Wahrnehmung.

Du hast irgendwann in Deinem Leben beschlossen, diese Teile Deiner Persönlichkeit zu unterdrücken. Mögliche Gründe dafür sind Verbote, Anpassung und Ablehnung.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung: ein Kind schreit seine Lebensfreude ungehemmt heraus. Dann lernt es, das es damit andere stört. Es liegt an der Entscheidung des Kindes, ob es als Erwachsener ganz verlernt hat sich lauthals zu äußern, oder es nur noch bei passenden Gelegenheiten tut.

Nach meinen Erfahrungen fühlen sich genau die Erwachsenen durch Kindergeschrei hochgradig genervt, die selbst gerne ihre Lebensfreude lauthals äußern würden, diese aber erst wieder entdecken, und erneut lernen müssen ihr laut Ausdruck zu geben.

Schon an diesem Beispiel kannst Du sehen, woran sich eine Reflektion erkennen lässt. Sie hat die Eigenschaften unangenehmer/schmerzhafter Erfahrungen.

Hast Du Dich entschieden, die Reflektionen bewusst für Deine Entwicklung nutzen zu wollen, ist eine Änderung des Blickwinkels notwendig für die Umsetzung. Anstatt sich auf den Schmerz zu konzentrieren und alles daran zu setzen diesem auszuweichen, oder ihn zu beenden, gilt es nun den Schmerz bewusst zu hinterfragen.

Neigst Du beispielsweise häufig dazu, die Verantwortung für die Gefühle, Gedanken und Handlungen anderer übernehmen zu wollen? Sagst Du Dir „Ich will doch niemandem zur Last fallen.“, oder „Ich will niemanden stören/anstrengen/belasten“? Ist es Dir wichtig niemanden zu verletzen und verbietest Dir deshalb manches auszusprechen?

Was hat die mögliche Verletzung mit Dir zu tun? Was genau empfindest Du als schmerzhaft/unangenehm? Was regt Dich bei dieser Person auf? Warum stößt Dich eine Verhaltensweise ab? Was genau verurteilst Du daran? Warum fühlst Du Dich verletzt?

Mit diesen Fragen kreist Du die von Dir unterdrückte Eigenschaft Deiner Persönlichkeit ein. Der nächste Schritt ist die Hinwendung zur Lösung. Was brauchst Du, um Deinen Glaubenssatz zu ändern? Welches Umfeld ermöglicht Dir einen ersten, möglichst leichten und einfachen Versuch, diese Eigenschaft auszudrücken?

Gelingt es Dir, Deine Reflektion in einem anderen Menschen zu erkennen, kannst Du dies für Deine Bewusstwerdung, Deine Annahme und Dein Leben nutzen. 

Gehst Du den Weg der Freiheit, dann wirst Du erkennen, dass Du in den Augenblicken, in denen Du die Verantwortung für die Gefühle, Gedanken und Handlungen eines anderen übernimmst, stets die Verantwortung für Dich selbst verweigerst.

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Kannst Du Dir vorstellen, dass alles, was Du tust, oder unterlässt in Ordnung ist? Wir sind in unserem Leben ständig kritisiert worden. Wurden daran erinnert, ein Ziel zu erreichen und haben uns entsprechend angestrengt...

Wie fühlt es sich für Dich an, wenn Du die Gewissheit hättest, das alles, egal was Du tust/unterlässt vollkommen in Ordnung ist?

Wie ist es z.B. mit einem sogenannten Rückschritt? In unserer Gesellschaft ist ein Rückschritt verpönt, da er von der Erreichung des angestrebten Zieles wegführt. Zur Motivierung wird Druck aufgebaut. Kannst Du Dir vorstellen, das ein Rückschritt genauso gefeiert wird wie das Erreichen eines Zieles? Sobald Du Dir dies vorstellen kannst, ist Entspannung die Folge.

Natürlich kommt es auch hier wieder auf den Blickwinkel an. Mein gestern Abend entdeckter Blickwinkel, ist die Perspektive der Selbsterfahrung. Wenn alles, was uns in diesem Leben begegnet unserem Wunsch entspringt, uns selbst erfahren zu wollen, so ist jeder Moment des Lebens eine solche Erfahrung. Also haben wir in jedem Augenblick unseres Lebens unser ‚Ziel’ erreicht.

Es wird nebensächlich, wie oft wir eine Erfahrung bereits gemacht haben. Es ist erlaubt an einem Tag, der eigentlich für die Freude reserviert wurde, gelangweilt vor dem Fernseher zu hängen usw.

Das ‚schlechte Gewissen’ darf sich auflösen und einer kraftstrotzenden Gewissheit weichen: wenn nicht heute, dann beim nächsten mal!

Erinnere Dich mein geliebtes Wesen, wir bekommen für Alles was gelernt werden soll mehrfache Gelegenheiten zur Umsetzung. Diese Gelegenheiten stehen vielfältig für uns bereit, weil wir selbst entscheiden wie viele Gelegenheiten wir brauchen. Diese werden so lange wiederkehren, bis wir die von uns gewünschte Erkenntnis erarbeitet haben. Einen Wettstreit, wer die wenigsten Gelegenheiten gebraucht hat, gibt es nicht!

Du darfst Dich entspannen und darauf vertrauen, das die Erkenntnisse die Du zu lernen hast, sich Dir zeigen werden. Sei Dir dessen gewahr, das die Dringlichkeit der Erkenntnis sich oft in der Intensität des Schmerzes widerspiegelt. So ist gewährleistet, das Du Deinen Wunsch nach Erkenntnis unmöglich übersehen kannst.

Was Du durch Achtsamkeit hättest schmerzfrei lernen können, wird nun über den Schmerz angeregt und in Bewegung gebracht. Du darfst Dich also ‚hängen’ lassen, und nichts tun, denn sobald eine Erkenntnis erarbeitet werden will, wird sie sich zeigen.

Sobald etwas auch nur im Ansatz schmerzhaft ist, wirst Du jetzt, durch die Änderung Deines Blickwinkels, die Erkenntnis finden wollen. Aller Druck und Aktionismus darf gehen, denn Du kannst jetzt darauf vertrauen, nichts von dem zu verpassen, was Du Dir als Aufgabe vorgenommen hast.

Alles ist liebevoll eingerichtet und dient Deinem höchsten Wohle.

Sobald Du Dich dieser Sichtweise öffnen kannst, wird Dich Leichtigkeit durchströmen. Die Lebensfreude ist gegenwärtig und Dein Leben verliert die Schwere von Sorgen und Leid.

Ich bin Brigitte Chan*Ka*Rii aus der Einheit und ich ehre Dich.