Ego
Mein liebevolles, gepeinigtes
Wesen,
heute will ich über das Ego erzählen.
Fragst Du Dich wie Du Dein Ego
erkennen kannst?
Meine Antwort:
Alles was Dir Angst macht, Dich
von irgendetwas abhält, Dich verkrampfen lässt, Dir erzählt was Du unbedingt tun musst. Dir
Vorhaltungen macht, wenn Du anders gehandelt hast.
è Alles, was Dich schwächen will!
Das Gegenstück vom Ego lädt Dich
ein. Regt Dich an. Bringt Dich auf Ideen. In Dir ist es leicht und liebevoll. Manchmal tröstet es Dich auch. Es
schenkt Dir Hoffnung.
è Alles, was Dich stärken will!
Ergänzung vom 26.06.05: Nach vielen
Wochen der Analyse verstehe ich das Ego heute als Ansammlung gemachter
Erfahrungen (Vergangenheit) und die sich daraus ergebenden Erwartungshaltungen
(Gegenwart). Das Ego überwinden bedeutet aus meiner Sicht, die Vergangenheit überdenken
und entscheiden, ob ich mich heute noch nach ihr richten will. Ein abgelegtes
Verhaltensmuster, eine geänderte Sichtweise, oder die bewusste Kommunikation
sind die Ergebnisse der Entscheidung im Jetzt zu leben.
Ergänzung vom 14.02.06: Das Ego zu überwinden bedeutet für mich, sich in alltäglichen Situationen immer wieder neu für das EINSSEIN zu entscheiden. Das ist der Weg des Herzens, denn nur durch die Liebe gelingt das Erlernen in die Einheit zu gehen. Der Weg in die Einheit führt dazu mit dem Beurteilen, oder dem Bewerten aufzuhören. Bis man wirklich mit dem Bewerten/Beurteilen aufhören kann, hat man die Selbstliebe und die Eigenverantwortung aktiviert. Auf dieser Stufe ist die Dualität überwunden und die ursprüngliche Einheit erreicht.
Ergänzung vom 28.02.07: Heute erscheint mir das Ego wie die Summe meiner Gedanken. Nach wie vor habe ich das Bedürfnis mein Ego zu ehren und es für alles Gewesene zu wertschätzen. Meiner Meinung nach ist die Existenz auf diesem Planeten, ohne jegliche Form eines Egos nur sehr schwer möglich, genauso wie der Austausch mit meinen Mitmenschen. Allerdings sind mir bis jetzt unterschiedliche Formen meines Egos begegnet. Sie variierten von gierigem Überlebensdrang bis aufopfernder Hingabe. Das EINS SEIN ist für mich heute sowohl Gleichklang im Sinne der Harmonie zwischen Menschen, als auch Ganzheit im Sinne bedingungsloser Selbstbejahung im Jetzt.
Ergänzung vom 10.04.08: Die Geistwesen, die wir im ursprünglichen Sinne sind, kennen das Verletztwerden nicht. Dies ist Teil der Dualität und diese entsteht und wird erhalten durch das Ego. Im Bereich Abschriften findest Du ab heute die Datei Ego, mit einem eingängigen Text über die Entstehung und Auswirkung dessen, was wir unser Ego nennen.
Hier ein praktisches Beispiel –
innere Unruhe:
Es ist ein Gefühl als ob ich
keine Luft bekomme. In mir sind tausend Gedanken gleichzeitig. Ich brauche Ruhe,
aber Ruhe geht mir auf die Nerven. In mir ist ein unangenehmer Druck der mich zu
Aktivität anhält. Sobald ich dem Druck nachgebe wird mir übel. Mein Magen
krampft sich zusammen und ich weis gar nicht warum.
Diese Gefühle will ich nicht
haben, warum empfinde ich den inneren Druck und die Rastlosigkeit? Warum habe
ich solch eine Angst? Vor was eigentlich genau?
Ok, heute Abend habe ich Gäste.
Das macht mir Angst. Was genau? Ihre Erwartungen! Genügt es ihnen mich zu
treffen? Muss ich ihnen etwas bieten? Was könnte ich ihnen denn bieten?
Halt, hier will ich den Kreislauf Kraft meines Willens durchbrechen! Woher weiß ich eigentlich, dass meine Gäste so denken? Wer will mir das einreden? Hab’ ich dich erwischt liebes Ego!!!
Du hast mich ganz schön
gebeutelt. Ich fühle mich schwach und handlungsunfähig. Damit ist jetzt
Schluss! Hiermit übernehme ich die Entscheidung über das, was ich bis heute
Abend fühlen will!
Ich will meine innere Ruhe fühlen.
Ich weis, das ich mir nichts beweisen muss, alle Erwartungen gehen lassen darf.
Der Abend darf kommen, ich will ihn in Freude und Leichtigkeit ehren. Was bringt
mir jetzt Freude? Das will ich nun tun.
Schreiben!!! Über das Ego und über
den viel unterstellten Egoismus und meine Meinung darüber! Ha, mein Ego meint
dazu würde mir die Zeit fehlen, ich muss doch überlegen, was ich heute Abend
mit meinen Gästen tun soll *hihi* - keine Chance!
„Der nimmt sich was er
braucht.“
„Der denkt nur an sich.“
Die Unterstellung von Egoismus
kann prima als Waffe benutzt werden. Damit werden viele Menschen klein gehalten, oder gefügig gemacht. Wenn ich etwas von jemanden will und
der gibt es mir nicht, brauche ich bloß behaupten das sei egoistisch und damit
bin ich diesem oder dem zukünftigen Ziel schon viel näher...
Wie leicht lassen wir uns von
Anderen einreden, was wir sind. Liebevolle Wesen zweifeln
sich oft leidenschaftlich selbst an. Sie betrachten sich mit einer großen
Lupe, sie glauben, wenn sie nur genau genug hinsehen, werden sie entdecken,
wovon der Andere da gesprochen hat. Natürlich – wer suchet, der findet!
Geliebtes Wesen bitte konzentriere Dich auf Dein Selbst. Glaube Dir und
öffne Dich der Idee, dass sich der Andere irrt, weil er Dich auf seine Weise
wahrnimmt.
Hinterfrage was, und warum Du Dir
selbst nicht glauben kannst/willst! Beobachte zum Beispiel im Fernsehen die
Rollenspiele – wann und wodurch wird eine Person für Dich zum Egoisten?
Vielleicht macht es Dir Freude die Sichtweise anderer Wesen darüber zu hören?
Vielleicht magst Du den eingangs
aufgeführten Punkten weitere Beispiele hinzufügen – viel Spaß und
Erkenntnis dabei.
Ich Bin Brigitte Chan*Ka*Rii aus
der Einheit und ich ehre Dich.