Oh Du wundervoller, einzigartiger
Edelstein des Einen Herzens,
heute begleite ich Dich in das
sehr schmerzhafte Thema der Abweisung. Mein geliebtes Wesen auch hier
findest Du
einen großen Schatz an Erkenntnis, denn die Abweisung
trägt den Schlüssel
Dich selbst anzunehmen, wie Du bist.
Erkennst Du das? Da ist ein Ereignis geplant, auf das freust Du Dich so sehr, das es Dich schon Wochen vorher beschäftigt. Du erinnerst Dich an die Erlebnisse früherer Ereignisse dieser Art und an die vielen Menschen, mit denen Du Dich wohlgefühlt hast.
Kurz vorher teilt Dir der Initiator des
Ereignisses mit, das es etwas an, oder
in Dir gibt, das Dich für die Teilnahme an dem Ereignis
disqualifiziert. Zuerst
glaubst Du Dich verhört zu haben, aber dann kommt der Schmerz
der erlittenen
Abweisung mit aller Wucht bei Dir an und durchdringt Dein gesamtes
Wesen.
Eine Gruppe Menschen, denen Du
Dich anvertraut hast, denen Du Dich geöffnet hast, bei denen
Du Dich getraut
hast zu sein, was Du Bist, lehnt Dich und das was Du Bist nun ab.
Zuerst mag
noch ein Aufbegehren, ein Rechtfertigen, oder Entschuldigen erfolgen.
Doch
selbst wenn sich dadurch alles erneut in gleicher Richtung bewegen
sollte,
bleibt ein Gefühl von Traurigkeit und die Gewissheit,
‚das etwas mit Dir
nicht stimmt’ zurück.
Du fühlst Dich unverstanden,
zurückgewiesen,
verletzt. Du hinterfragst Dich, den Anderen und auch die Sache selbst.
Meistens
wird genau das in Dir abgelehnt, was Du selbst schon in Dir bearbeitet
hast.
Falls Du noch an Dir zweifelst, glaubst Du wegen der Abweisung von
Außen, an
diesem Thema weiter arbeiten zu müssen. Viele geliebte Wesen
wurden erzogen,
Anderen mehr zu glauben, als sich selbst.
Hast Du bereits Vertrauen zu Dir
gefasst, fragst Du Dich, warum die Anderen übersehen, dass Du
das Thema bereits
bearbeitet hast. Dir fallen viele Wesen ein, bei denen das, was man Dir
vorgeworfen hat noch viel schlimmer vertreten ist, und denen wird es
nicht vorgeworfen. Die Ungerechtigkeit ist für Dich greifbar.
So kommen auch hier die Wogen
der Zweifel in immer höheren Wellen.
Die Zweifel bringen Dich noch
weiter in den Schmerz hinein. Plötzlich ist Deine gesamte
Sichtweise auf dem Prüfstand.
Sollte alles eine Täuschung sein? Der so sicher geglaubte
Boden unter Deinen Füßen
ist weggezogen.
Wer weiß, vielleicht hast Du
wirklich nicht die Gaben, die der Andere bei den Menschen voraussetzt,
die
diesem Ereignis beiwohnen dürfen. Es ist die Frage, welche
speziellen Gaben das
sind. Auch wenn es weh tut, hinterfrage direkt auf welche Gaben Wert
gelegt
wurde. Hinterfrage exakt, aus welchen Gründen Dir die
Teilnahme verweigert
wird. Höre genau hin, denn die in Dir tobenden Emotionen
verzerren Deine
Wahrnehmung. Geliebtes und einzigartiges Herz – bitte glaube
an Dich und daran, dass
alles, was Du Bist vollkommen in Ordnung ist!!!
Es stellt sich auch die Frage, ob
Du wirklich an diesem Ort und bei diesem Menschen sein solltest.
Überlege gut,
was Deine Beweggründen sind und was der Initiator von den
versammelten Menschen
erwartet.
Kennst Du wirklich alle seine
Erwartungen? Hat er sie Dir durch das gesprochene / geschriebene Wort
mitgeteilt? Bist Du wirklich vollkommen bereit, diesen Erwartungen
entsprechen
zu wollen? Entsprechen sie wirklich dem, was Du Bist, oder
verbiegst Du Dich,
weil Du zu dieser Gruppe Menschen gehören willst?
Schaue Dir Deine Ängste und
Sorgen genau an. Sie sind wichtige Indikatoren für das, was in
Dir in Bewegung
geraten ist.
Erinnere Dich daran, dass Du
alleine Deine Gedanken formst. Auch im wildesten Schmerz hast Du die
Wahl, ob Du
schmerzverstärkende Gedanken denken willst! Hast Du Dich
für schmerzlindernde
Gedanken entschieden, kann es für Dich hilfreich sein, Dein
Vertrauensprogramm
zu aktivieren. Meines lautet:
Ich vertraue, Ich vertraue, Ich
vertraue, Ich vertraue, Ich vertraue darauf, dass jeder Moment meines
Lebens
meiner Heilwerdung dient.
Glaubst Du mit dieser Botschaft
redest Du Dir nur etwas ein? Glaubst Du das? Schaue Dir Deine gewohnte
Art zu
denken an – wohin führen Dich Deine Gedanken? Schaue
Dir die neue Art zu
denken an – worin liegt der Unterschied? Du bekommt die
Chance mehr Freude, Glück
und Zufriedenheit in Dein Leben zu ziehen!
In diesen Momenten ist es so
wichtig die schmerzhaften Gedanken auszutauschen, sogar wichtiger als
die Frage,
ob die Worte aus Überzeugung und aus ganzem Herzen gesprochen
werden, oder
nicht. Das Vertrauensprogramm kann Dich vor Deinen schmerzhaften
Gedanken schützen
und dadurch beeinflusst Du selbst, wie tief Du durch das Tal der
Tränen und des
Jammers gehen wirst.
Jetzt ist es von elementarer
Wichtigkeit Dich unabhängig von allem zu betrachten. Ein
Schritt besteht darin,
dass Du erkennen willst, das Du alleine weist, was Du Bist. Alle im
Außen sehen
Deine Wirkung auf sie. Das ist ein Unterschied!
Beide
Seiten haben Recht, jeder auf seine Art und Weise. Wichtig ist, das Du
Dir
glaubst. Du weist wie viel Du an Dir arbeitest. Du weist, was Deiner
Art
entspricht. Höre damit auf, Dir von Anderen sagen zu lassen
wer Du Bist! Sie
haben ihre eigene Wahrnehmung.
Bezüglich des Gehörs kannst Du das in dem Spiel
Flüsterpost nachvollziehen.
Es 'menschelt' überall! Nichts
und
niemand ist davor gefeit. Warum auch? Durch das 'Menscheln' wird uns
soviel
reflektiert und dadurch wird uns Erkenntnis geschenkt. Die Erkenntnis
liegt sehr
oft darin, dass das, was angeblich mit Dir nicht
stimmt eine Botschaft von
Deinem Inneren – Deiner Seele – an Dich selbst ist,
um Dir zu sagen, wer Du
wirklich bist! Das auch die Dinge, die Du an Dir verurteilst,
vollkommen in
Ordnung sind und ihren Sinn haben. Vertraue Dir, Du bist so wundervoll
und
einzigartig, das Du mir das sicherlich nicht glauben wolltest, egal mit
was ich
es Dir beweisen würde...
An dieser Stelle möchte ich
Dir,
mein kostbares Herz, eine Metapher erzählen (innigen Dank an Solara
2004), die verdeutlichen soll, was alles möglich
ist:
Stell Dir vor, es existiert ein
Wesen. Dieses Wesen besteht aus sehr vielen autarken Einzelteilen. Die
Einzelteile haben irgendwann beschlossen selbst erkennen zu wollen, wo
ihr Platz
ist. Das Wesen war amüsiert über diese Vorstellung
und hat zugestimmt, das
jedes Einzelteil sich wohin auch immer bewegen darf. Mit der Zeit haben
sich die
Mutigsten der Einzelteile so sehr von ihrem Platz entfernt, dass sie
die
Erinnerung an das, was sie waren verloren haben. Einige
fühlten noch, das es
wichtig war sich zusammen zu schließen, aber den Grund hatten
sie vergessen. So
kam es, wollte man das Wesen mit einem Menschen vergleichen, das sich
einige
Einzelteile zusammenschlossen um ein Knie zu bilden. Ein Einzelteil
schloss sich
dieser Gruppe an, in der festen Überzeugung ein Teil des Knies
zu sein. Die
Anderen akzeptierten die Anwesenheit des Einzelteiles, machten ihm aber
bewusst,
das etwas an ihm nicht stimmte – es war viel zu spitz, hatte
zuwenig auf den
'Rippen' und sah deshalb merkwürdig aus. Das Einzelteil war
tief betrübt. Es wollte so
sehr zu der Gruppe gehören, das es alles unternahm, um sich
anzupassen. Sehr
viel später stellte das Einzelteil fest, das die Knie-Teile
recht hatten, denn
es war ein Teil eines Ellenbogens! Nun konnte sich das Einzelteil
verzeihen,
anders als die anderen zu sein, denn nun wusste es wieder, was und wer
es war
und das es in seiner ureigenen Art, vollkommen in Ordnung ist.
Konzentriere Dich bei Deiner
Betrachtung ganz auf Dich, Deine Gefühle und Deine Gedanken.
Lasse das, was
Andere gedacht haben könnten, gemacht, oder gesagt haben ganz
außen vor.
Solche Gedanken lenken Dich von der Lösung ab.
Der Sinn der Abweisung liegt
darin, Dich in Deine Bewusstheit zu bringen. Wem gibst Du die Macht
über das,
was Du Bist?
-
bitte halte einen Moment inne -
Ist einige Zeit seit der Abweisung
vergangen, und Du hast bereits erkannt, dass die gewonnenen
Erkenntnisse Dir
halfen, Dich selbst und Deine wahren Bedürfnisse zu erkennen,
erfolgt der nächste
Schritt zur Heilwerdung: das Verzeihen.
Aus dem Fokus der bedingungslosen
Liebe betrachtet, kannst Du erkennen, wie jedes Wesen Deiner Umgebung
dazu
beigetragen hat, Dir die gewonnenen Erkenntnisse zu schenken.
Natürlich greifen
hier noch viele alte Gedankenmuster – der/die hat mir weh
getan, mir die
Anerkennung versagt, mich verkannt usw.
Es liegt nun an Dir, ob Du diesen
Gedanken weiterhin Raum geben willst. Beobachte, wie diese Gedanken
Dein Wohlgefühl
beeinflussen. Geht es Dir bei den Gedanken ohne Liebe gut, oder ziehen
sie Dich
erneut in das Tal der Trauer und des Schmerzes?
Erinnere Dich, Du alleine bist der
Hüter Deiner Gedanken. Du entscheidest, wie Du Dich im
nächsten Moment fühlen
wirst! Bitte habe Geduld mit Dir, solche tiefen Wunden brauchen ihre
Zeit um zu
heilen. Je tiefer die Wunde, desto mehr braucht es Dein
Mitgefühl für Dich
selbst.
Hast Du die großen Schritte
des
Verzeihens getan, kannst
Du die Feinheit der in sich greifenden Mechanismen
sehen. Vielleicht sogar schon ihre Schönheit. Es ist
erstaunlich, wie viele
Menschen dazu beigetragen haben, um die Situation der Abweisung zu
ermöglichen.
Hoch interessant wird es, wenn Du selbst der Initiator gewesen bist,
der die
Basis für die entstandene Situation bereitet hat!
Spätestens in dieser
Konstellation solltest Du der Idee Raum geben, das Du Dir etwas
mitteilen
wolltest – tief aus Deinem Inneren heraus!
Zu der Zeit, wenn der
Heilungsprozess Deiner Wunde fortgeschritten ist, breitet sich tiefe
Ruhe in Dir
aus. Schritt für Schritt erkennst Du immer mehr die Feinheiten
des gesamten
Prozesses. Erkennst in Gänze, wann und was den Prozess in die
Richtung lenkte
und kannst Dich daran erfreuen. Tiefe Dankbarkeit bekommt Raum in Dir.
Alles,
was Du Anderen aus tiefster Seele vorgeworfen hast, ist inzwischen
verziehen;
mehr noch, Du empfindest große Dankbarkeit für
jeden, der geholfen hat, Dir
die Erkenntnisse zu vermitteln, die Du Dir mitteilen wolltest. Du
siehst Dich
nun in dem Licht Deiner Wahrheit. Deine Bedürfnisse liegen nun
klar vor Dir und
Du kannst diese nun gezielter berücksichtigen.
Plötzlich darfst Du ganz Du
sein.
Du bekommst genau das, was Du Dir gewünscht hast. Alles das,
wovor Du Angst
hattest, oder Dir ein unangenehmes Gefühl gemacht hat, ist
verschwunden. Du
bemerkst voller Staunen, dass die Abweisung geholfen hat, das zu
bekommen, was
Du wirklich wolltest. Meistens ist es die Freiheit so zu sein wie Du
Bist!
Achte auf die Türen die sich
jetzt für Dich öffnen und schließen.
Du kennst nun Deine
Bedürfnisse
bereits besser und kannst bewusst die Türen ausprobieren.
Damit findest Du
exakt den Weg, der Dich zur Freude der Selbstentfaltung führt.
Glaube an die Liebe in Dir und
lasse Deine Schönheit
leuchten.
Ich
Bin Brigitte CH'AN*KA*RII aus
dem Goldenen Licht und ich ehre Dich.